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Limiting Beliefs – Deine Gedanken halten dich klein

„Ob du glaubst, dass du es kannst, oder ob du glaubst, dass du es nicht kannst – du wirst in beiden Fällen recht behalten.“


Dieses bekannte Zitat beschreibt ziemlich gut, wie stark unsere Überzeugungen beeinflussen, was wir uns überhaupt zutrauen und wie wir handeln. Der Unterschied zwischen Menschen, die bestimmte Dinge schaffen, und denen, die es nicht tun, liegt oft nicht zuerst in Talent oder Kompetenz. Häufig liegt er darin, ob jemand überhaupt glaubt, dass es möglich ist. Viele Menschen scheitern daran, dass sie innerlich längst entschieden haben, dass etwas „eh nichts wird“. Und so geschieht es dann auch.


Die meisten Limiting Beliefs fühlen sich nicht wie Lügen an


Das Schwierige ist, solche Gedanken wirken oft total logisch: „Wer würde mich schon buchen?“ „Andere können das besser.“ „Ich bin nicht selbstbewusst genug.“ „Ich bin nicht die Art Mensch, die sowas macht.“

Wenn man solche Gedanken oft genug denkt, wirken sie irgendwann wie Fakten und dann verhält man sich auch entsprechend. Man traut sich weniger. Zeigt sich weniger. Gibt schneller auf. Nicht weil man es wirklich nicht könnte, sondern weil man innerlich schon davon ausgeht, dass es nicht funktionieren wird, ohne es wirklich ausprobiert zu haben.


Meine eigene Erfahrung damit


Ich habe mir früher selbst immer wieder eingeredet, dass eine Online-Praxis wahrscheinlich sowieso nicht funktionieren würde. Wer würde mich schon buchen? Warum sollte jemand Geld zahlen, um mit mir zu sprechen? Diese Gedanken haben sich wie die Wahrheit angefühlt.


Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass mich diese Denkweise definitiv nicht an mein Ziel bringen wird. Wenn ich mich selbst schon nicht ernst nehme, warum sollten andere es tun? Also habe ich angefangen, meine Gedanken bewusster zu steuern. Nicht im Sinne von unrealistischem Positivdenken, sondern eher so: Vielleicht bin ich genau die Person, die manche Menschen suchen. Vielleicht gibt es Menschen, die genau mit meiner Art etwas anfangen können. Und wenn ich mich selbst überwinden kann, und meine Gedanken steuern kann, vielleicht bin ich genau dann der Mensch, der ich sein will, und der anderen helfen kann, das gleiche zu tun.



Gedanken beeinflussen Verhalten


Das Interessante ist, dass sich mit solchen inneren Überzeugungen oft auch das Verhalten verändert. Wenn man glaubt, dass etwas möglich ist, handelt man anders, man zeigt sich mehr. Man probiert Dinge länger aus. Man wirkt sicherer. Und genau dadurch entstehen oft überhaupt erst Chancen.


Viele Menschen warten auf Selbstvertrauen, bevor sie anfangen. Aber meistens entsteht Selbstvertrauen erst, nachdem man gehandelt hat.


Alte Geschichten über uns selbst


Ich glaube, viele Menschen unterschätzen, wie stark ihre eigene innere Stimme ihr Leben beeinflusst. Wenn man sich jahrelang erzählt, dass man etwas nicht kann, lebt man irgendwann genau danach und merkt nicht mal, dass man sich selbst nur eine Lüge erzählt.



Und manchmal beginnt Veränderung einfach damit, diese Geschichte nicht mehr automatisch zu glauben.


 
 
 

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